… das zumindest wollen amerikanischer Wissenschaftlerinnen herausgefunden haben. Die einen Untersuchten 106 kanadische Jugendliche zwischen 15 und 16 Jahren, die anderen ein Sample von ca. 423 verheirateten Paaren bei denen der Mann mindestens 65 Jahre alt war.

Für die älteren Paare konnte festgestellt werden, dass sich die Mortalität derer, die angaben, freiwillig engagiert zu sein, gegenüber denen, die sich nicht engagieren, signifikant ins Positive verschiebt. Kurz: Freiwillige leben länger. Bei den Jugendlichen konnte gezeigt werden, dass die Engagierten unter ihnen einen niedrigeren Cholesterin-Spiegel, weniger Entzündungsanzeichen sowie einen geringeren Body-Mass-Index aufwiesen. Kurz: jugendliche Freiwillige leben gesünder.

Erklärt wird das unter anderem mit der Verbesserung von schlechter Stimmung, der Vorbeugung von Depressionen und der Steigerung des Selbstvertrauens durch freiwilliges Engagement.

Die These, Freiwilligenarbeit würde zu einem längeren und gesünderen Leben verhelfen, hällt sich beharrlich. Ich bin mal gespannt, wann das erste Mal neben der Demographie und den Vorerkrankungen auch der sozioökonomische Status der Befragten mit in die Statistik einbezogen wird. Irgendwie werde ich den Verdacht nicht los, dass hier ein Zusammenhang besteht.

Die Studien:
http://archpedi.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1655500
http://pss.sagepub.com/content/14/4/320

Siehe auch:
http://bit.ly/Wrvjjn

Freiwilligenarbeit hilf Herz und Kreislauf

Wer ehrenamtliche Tätigkeiten ausführt, unterstützt damit nicht nur andere Menschen oder Tiere. Auch das eigene Herz-Kreislauf-System kann davon profitieren. Das belegt eine Studie dreier Forscheri……