Zugegeben, auf meinem Blog war in 2014 nicht viel los. Ich war letztes Jahr mit anderen Dingen beschäftigt: Neben meiner Tätigkeit als Referent für soziales Ehrenamt beim DRK Bundesverband vertrat ich bis Mitte des Jahres den Grundlagenreferenten für die Jugendhilfe und tat mein Bestes, auch in den Hilfen zur Erziehung das Ehrenamt zum Thema zu machen. Seit April — also quasi parallel dazu — arbeitete ich mich in das Qualitätsmanagement der internationalen Freiwilligendienste ein und lote auch hier Möglichkeiten für das Online-Volunteering aus.

Blick zurück

Dass ich 2014 also nicht so viel für meinen Blog geschrieben habe, kann ich getrost auf die Perspektiverweiterung im Hauptberuf schieben und jetzt, Anfang 2015, einen genüsslichen Blick darauf zurück werfen, was andere so getrieben haben. Es hat sich nämlich auch in 2014 einiges in Sachen Online-Volunteering getan:

Ihr seht: Über 2014 kann man sagen, wo es nicht gerade einfach weiterläuft wie letztes Jahr ([u25] und www.onlinevolunteering.org) geht es weiter voran. Leider gilt das nicht für alle Baustellen. So werde ich bspw. das Gefühl nicht los, dass der neue Freiwilligensurvey, mit dem wir nach jüngstem Hören-Sagen nicht vor 2016 rechnen dürfen, bei seiner Befragung nicht über die Online-Information und -Vernetzung von Ehrenamtlichen hinaus geht.

Blick nach vorn

Mit den Entwicklungen aus 2014 im Hinterkopf kann das neue Jahr also kommen. Interessant wird sicherlich, wie sich youvo.org weiterentwickelt, wann wir etwas von den geplanten 10.000 EU-Aid (Online-) Volunteers hören und was es beim FSJ-Digital geben wird. Bei Sebastian Schütz (youvo.org) habe ich mich schon zu einem Gespräch angekündigt und an den Entwicklungen im FSJ bin ich ja jetzt von Berufswegen ganz nah dran.

Was die 10.000 Online-Volunteers des EU-Programms betrifft, werden sicherlich die Entwicklungen rund um das Digital Humanitarian Network interessant sein. Die Community der Online- und Micro-Volunteers, die zuletzt nach dem Typhon Ruby und während der andauernden Ebola-Epidemie in Westafrika tätig wurden, zeigen, dass sich hier starke Partner zusammen getan haben, die die humanitäre Hilfe über das Internet systematisch weiterentwickeln.

Verbunden mit diesen Entwicklungen interessiert mich insbesondere, ob die Reise nun eher in Richtung Crowdsourcing oder in Richtung (Online-) Volunteering geht. Kurz gesagt: Wird es darum gehen, Menschen für die humanitäre Hilfe zu gewinnen oder schlicht Ressourcen dafür zu akquirieren…

Gute Vorsätze

Gern will ich in 2015 wieder mehr bloggen. Es gibt vieles, über dass es sich zu schreiben lohnt. Allerdings muss ich mir mit Blick auf die vergangenen Monate auch eingestehen, dass es noch viele andere Dinge gibt, die meiner Aufmerksamkeit bedürfen. So ende ich hier nicht mit Versprechen und SMARTen Zielen sondern dem guten Vorsatz, häufiger zu meinen Themen zu schreiben — zumindest kurz.

tl;dr: Man hat’s hier im Blog vielleicht nicht gesehen, aber auch 2014 ging doch einiges voran in Sachen Online-Volunteering.