Browsing Tag
ehrenamt

Die dritte Woche im Ausnahmezustand ist vergangen und es wurde deutlich: Deutschland, Europa und die Welt standen noch nie vor größeren Herausforderungen.  

  • Der Shutdown schüttelt die Wirtschaft kräftig durch. Während ein großer Teil des Wirtschaftssystems lahm liegt, blühen einige Bereiche gerade richtig auf.
  • Die dramatische Situation der Flüchtenden an der Türkisch-Griechischen Grenze und anderswo spitzt sich zu. Auch ohne Corona ist die Lage weiterhin dramatisch!
  • Die gesundheitlichen Folgen der Isolation und die zunehmenden Belastungen des Gesundheitssystems werden immer deutlicher. Trotz noch verfügbarer Kapazitäten werden notwendige Behandlungen verschoben oder verschleppt.

Angesichts der Vielzahl an Problemen, die wir auch ohne Corona haben, ist es irgendwie verständlich, dass ein Ende des Ausnahmezustands so dringend herbeigesehnt wird. Es scheint sich der in Krisen ganz normale Wunsch nach Rückkehr zum Ausgangszustand Bahn zu brechen. Doch dafür ist es noch deutlich zu früh!

Persönlich habe ich den Eindruck, einfach nicht genug tun zu können. Deshalb aber in irgendwelchen Klein-Klein-Aktionismus zu verfallen, halte ich für wenig aussichtsreich. Wichtig sind jetzt Netzwerke und gemeinsame Aktionen mit großer Reichweite – nicht die 184ste Engagement-Datenbank, -App oder -Webseite. Sorry!

Raum für Engagement

Der #WirVsVirus Hackathon der Bundesregierung war definitiv eine dieser aussichtsreichen Aktionen. Er war – und ist mit seinem Umsetzungsprogramm auch weiterhin – ein wichtiges Zeichen dafür, das (digitales) Engagement gewollt und gefördert wird (Das ist neu!). Allein 1.500 Ideen ins Netz zu stellen aber hilft leider wenig, den täglichen Herausforderungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen, beim Home Schooling und digitaler Sozialarbeit zu begegnen.

Ich finde es deshalb auch eine gute, unterstützenswerte Idee, mit weiteren Austausch-, Netzwerk- und Entwicklungsformaten an die initialen Bemühungen anzuschließen und dem großartigen Engagement in Krisenzeiten Raum zu geben. Initiativen, an denen ich mich in der letzten Woche beteiligen durfte, gehen in diese Richtung:

  • Für den #CareHacktCorona Hackathon vom 17. auf den 18. April wurde auf Initiative des PARITÄTischen in Baden-Württemberg ein breites Netzwerk mobilisiert – mit dabei ist unter anderem das DRK im Ländle und die Caritas im Ruhrbistum Essen. Ziel ist es, Ideen und Ansätze für konkrete Bedarfe aus der Sozialwirtschaft zu entwickeln, wobei die Ergebnisse von #WirVsVirus sicher auch eine Rolle spielen werden.
  • Für den ganz offenbar großen Bedarf nach Austausch zu den täglichen Herausforderungen in zivilgesellschaftlichen Organisationen bereitet openTransfer im Netzwerk mit GoVolunteer und anderen ein BarCamp vor, das am 24. April rein digital über die Bühne gehen soll. Ich bin froh, hier mit meinen Praxis-Recherchen der letzten Wochen unterstützen und weiter dazu lernen zu können.
  • Und auch kleinere Formate für den losen Austausch und Geselligkeit auf Distanz standen diese Woche auf der Agenda: Mit digital Engagierten von D64 habe ich einen virtuellen Stammtisch zu digitalpolitischen Themen organisiert, durfte bei einem digitalen Lean Coffee mit Engagierten aus dem Kreis der Agilen Verwaltung dabei sein und wieder viel Neues lernen.

Und auch sonst war meine Woche stark von digitalem Engagement geprägt. Gemeinsam mit Maik Meid und Jörg Reschke habe ich darüber im Fundraising-Radio gesprochen. Mein Fazit hier: Das digitale Ehrenamt bekommt derzeit einen mächtigen Schub und ich hoffe, dass davon auch nach der Krise etwas ›hängen bleibt‹. Allerdings ist auch die Sehnsucht, sich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen enorm. Bei aller Euphorie über das was plötzlich alles geht, steht doch zu befürchten, dass die neuen, digitalen Möglichkeiten für Austausch und Vernetzung, für Remote-Work und Kooperation nur eine Alternative bleiben, wenn’s halt mal nicht anders geht.

Notizen für danach

Bei mir, wie bei vielen anderen, steht dieser Tage also ziemlich viel auf dem Programm. Meistens geht es darum, ganz akute (im weitesten Sinne technische) Probleme zu lösen. Sich dabei eher auf einen Marathon statt eines Sprints einzustellen, nicht allzu viel vom ›alten Normalzustand‹ zu träumen und weiter über den Tellerrand der Corona-Krise hinaus zu schauen, finde ich dabei ziemlich wichtig.

Eine tolle Gelegenheit, an die Zeit nach Corona zu denken, bietet der Aufruf von Joß Steinke, bis zum 19. April »Notizen für danach« für den Blog der DRK-Wohlfahrt.de zu hinterlassen. Wir werden, glaube ich, viel zu besprechen haben:

  • Welche Strukturen sind in der aktuellen Krise (und waren den Krisenlagen davor) eigentlich diejenigen, die wirklich in der Breite wirkten? Welche Strukturen sind ›systemrelevant‹ und welche sehen bei näherer Betrachtung eigentlich nur schön, innovativ und agil aus?
  • Welche Learnings können wir aus der Cornoa-Krise ziehen, bei der ziemlich viel ziemlich schnell gehen musste und nicht alles haarklein zu planen und zu kontrollieren war? Können wir das uns krisenhaft aufgenötigte Vertrauen in eine neue Kultur der Zusammenarbeit mitnehmen?
  • Wie üben wir ein (digitales) Miteinander ein, das über schmuckes Marketing hinaus geht und die Grundlage für gemeinsames Wirken bildet? Wie können wir den freien Fluss des Wissens über Sektorengrenzen hinweg gestalten und tragfähige Netzwerke etablieren, die nicht bloß kurzfristig auf die jeweils eigenen Ziele einzahlen?

Diese Art digitale Sammlung von Ideen und Meinungen – manche sagen auch Blogparade – scheint auf den ersten Blick gar nicht viel mit Geselligkeit auf Distanz zu tun zu haben. Und doch bietet der orts- und in diesem Fall auch zeitunabhängigen Austausch durchaus die Gelegenheit, ein Gefühl von Verbundenheit zu pflegen – ähnlich wie beim #SozialChat auf Twitter und der Hashtag-Kampagne #StayAtHomeHero steht dabei das Erleben dieser Krise selbst im Zentrum.

Zwischenfazit: Digitales Engagement als Socializer

Dass Hannah Arendts Begriff des ›Handels‹ für mich im Zentrum freiwilligen Engagements und Ehrenamts steht, hatte ich an der einen oder anderen Stelle hier im Blog bereits erwähnt: Wenn es bei der Freiwilligenarbeit definitionsgemäß nicht um Erwerbsarbeit oder Selbstversorgung gehen kann, bleibt ja nur die Geselligkeit. Anders als beim Kneipenabend aber steht beim freiwilligen Engagement und Ehrenamt ein Thema, ein Issue im Zentrum des Tuns, das sich am Gemeinwohl zu orientieren hat (vgl. hierzu auch Wehner/Güntert 2015: 15f. | Blick ins Buch).

In Zeiten des ›Physical Distancing‹ also Räume für digitales Engagement zu schaffen kann nicht allein das Ziel haben, nützlich Dinge zu entwickeln. Freiwilliges Engagement und sei es auch noch so sporadisch, kurzfristig und ›ungebunden‹ ist ein unschlagbarer Socializier, der auch auf Distanz funktioniert. Wie Arendt es ja sagte: Es »ist die einzige Tätigkeit der Vita Activa, die sich ohne die Vermittlung von Materie, Material und Dingen direkt zwischen Menschen abspielt«.

Am Freitag den 23. Juni fand der Kick-Off-Workshop zur fünften Welle des Freiwilligensurveys 2019 in Berlin statt. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hatte im März dazu aufgerufen, Impulspapiere dafür einzureichen. Gemeinsam mit Mike Weber vom Fraunhofer Institut FOKUS reichte ich einen Vorschlag ein, wie die Digitalisierung des Ehrenamts im Freiwilligensurvey künftig besser in den Blick zu nehmen sein könnte. Unser Paper war eins von 18 und wurde von der Vorbereitungskommission mit Vertreterinnen und Vertretern aus BMFSFJ, dem Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) als sehr konkreter Impuls für die Diskussion im Workshop angenommen.

Digitalisierung im Ehrenamt – mehr als Online-Volunteering

Inhaltlich konzentrierten wir uns in unserm gerade zweiseitigen Papier auf Funktionen der Digitalisierung im weiten Feld des freiwilligen Engagements. Mit Fragen nach diesen Funktionen, so unser Ansinnen, könnten planungsrelevante Daten für Bundes- und Landespolitik sowie Vereine und Verbände erhoben werden, die helfen, Bedarfe freiwillig Engagierter in „Delokalen und Digitalisierten Lebenswelten“ (2. Engagementbericht) besser zu adressieren und konzeptionelle Lücken zu schließen. Ganz konkret knüpften wir dabei an den zwei Items an, mit denen im Freiwilligensurvey 2014 bereits die allgemeine Internet- und Social Media Nutzung im Engagement und das Engagement über das Internet (Online-Volunteering) erhoben wurden (mehr dazu im Papier selbst).

Ich denke, dass mit den von uns vorgeschlagenen Ergänzungen zur Information und Vernetzung Ehrenamtlicher, der Nutzung technischer Assistenzsysteme (Künstliche Intelligenz, Internet of Things, Robotik usw.) im Ehrenamt sowie der Konkretisierung des Online-Engagements entlang typischer Tätigkeitsfelder (Produktion, Beratung und Organisation) ein großer Schritt in Richtung tiefer gehender Analysen zum Online-Volunteering in Deutschland getan wäre. Ich bin mir aber natürlich auch im Klaren darüber, dass die Internet- und Social Media Nutzung im Ehrenamt und das Online-Volunteering nur Teilaspekte der Digitalisierung im freiwilligen Engagement sind. Eindrücklich zeigte das – einmal mehr – die Sammlung von Potentialen der Digitalisierung im Ehrenamt, die ich gemeinsam mit Melanie Spreeberg von Kiron in einer Session beim openTransfer CAMP #Digitalisierung am 22. Juni sammelte und diskutierte.

Im Grunde – und auch das hatten Mike Weber und ich in unserem Impulspapier betont – markiert das Schlagwort Digitalisierung einen umfassenden Transformationsprozess sozialer Lebenswelten, der sich vielleicht mit dem Begriff der „Mediatisierung“ (Friedrich Krotz) fassen lässt, im Grunde aber noch sehr unscharf ist.

Nach dem Workshop ist vor dem Workshop

Insofern die Wechselwirkungen zwischen verändertem kommunikativen Handeln und dem Wandel von Alltagskultur im gesellschaftlichen Mainstream für die Engagementforschung sehr relevant sind, halte ich es für sinnvoll, das aktuell allgegenwärtige Schlagwort der Digitalisierung für den neuen Freiwilligensurvey so gut es geht zu schärfen. Und zwar gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Akteuren, die hierfür Fragestellungen aus vielfältigen Perspektiven einbringen können, die in der Engagementforschung bislang weitgehend ausgespart wurden. Welche Rolle könnten zum Beispiel vernetzte Sensoren (IoT), Robotik und künstliche Intelligenz künftig im freiwilligen Engagement spielen? Welche Entwicklungen sind vielleicht im Bereich des informellen Lernens im Engagement mit Blick auf „Medienkompetenz“ (Dieter Baacke) spannend? Welche neuen Formen des Sich-Engagierens und -Organisierens haben bereits an gesellschaftlicher Relevanz gewonnen? Und welche Rolle spielen Vereine, wenn das Engagement vermehrt in posttraditionalen Gemeinschaften (Ronald Hitzler) stattfindet?

Der Vorschlag, den ich in der Runde am 23. Juni also unterbreitete, war der eines anschließenden Workshops mit erfahrenen Akteuren aus dem Feld. Angesichts der vielfältigen Vorschläge zur Erweiterung des Fragebogens scheint es mir nicht zielführend weitere Ergänzungsvorschläge für den Fragebogen des Freiwilligensurveys zu sammeln. Sinnvoller ist es wohl, auf der Grundlage eines gemeinsamen Begriffsverständnisses die bestehenden Items darauf hin zu untersuchen, welche Aussagen zur Digitalisierung im ehrenamtlichen Engagement möglich und sinnvoll sind und wo vielleicht auch andere Erhebungen Lücken schließen müssen.

Chancen der Partizipation in der Engagementforschung

Der Freiwilligensurvey von 2014 hat ob seiner erstaunlich hohen Engagementquote und der beträchlichen Entfernung zu etablierten Denkmodellen der Engagementforschung vor 2016 ein echtes Akzeptanzproblem. Zu meinen eigenen Auswertungen des Freiwilligensurveys werde ich immer wieder gefragt, inwiefern, die Daten überhaupt zu gebrauchen sind, wenn jetzt auch aktives Chorsingen und Fußballspielen schon als ehrenamtliches Engagement gezählt werden. Es macht große Mühe, den Wert, den ich in den Daten sehe – und der hat wenig mit Vergleichbarkeit zu früheren Wellen zu tun – zu erklären, zumal immer wieder auch die Vermutung der politisch motivierten Manipulation der Daten durchscheinen.

Die Manipulation der Daten im Scientific Use File (SUF) halte ich für sehr unwahrscheinlich. Dass allerdings der Bericht zum Freiwilligensurvey 2014 fast zwei Jahre auf sich warten ließ, macht mir die Skepsis zumindest erklärlich. Einer Skepsis, der man im Vorfeld der Erhebung mit partizipatorischen Ansätzen wie gemeinsamen Workshops und Fachgesprächen aber auch mit einer rascheren Bereitstellung der Forschungsdaten und Befunde entgegenwirken könnte. Mein Vorschlag hierzu war, direkt nach der Erstellung des SUV eine Werkstatt mit Interessierten durchzuführen, in der konkrete Fragen unmittelbar an den noch frischen Daten bearbeitet werden können. Expertinnen und Experten, die sich mit entsprechender Analysesoftware auskennen werden dafür sicher zu finden sein.

tl;dr:

Die Arbeits- und Organisationspsychologen des ehemaligen Instiut für Arbeitspsychologie der ETH-Zürich um Theo Wehner haben in den letzten Jahren immer wieder erfrischenden Wind in die etwas angestaubten Debatten rings um das Freiwilligenmanagement gebracht. Drei Beispiele:

  • Hanna Arendts Beschreibung der drei Grundformen des tätigen Lebens (Arbeiten, Herstellen und Handeln) bietet eine ideale Grundlage für ein Verständnis von Engagement als gemeinschaftsbildenden Prozess.
  • Sowohl für “neue Ehrenamtliche” (Voluntouristen & Event-Freiwillige) als auch “traditionell Engagierte” (Schöffe, Kassenwart etc.) gelten die selbe Tipps für die Gestaltung des Engagements.
  • Institutionalisierte Formen der Anerkennung und Würdigung ehrenamtlichen Engagements (Urkunden, Medaillen, Nadeln usw.) wirken sich auf die Motivation der Ehrenamtlichen in etwa so günstig aus, wie bürokratische Auflagen.

Auf der Fachtagung Ehrenamt des DRK, bei der ich dieses Jahr zum siebten Mal mitmischen durfte, war es mal wieder soweit. Theo Wehner war als Gastredner eingeladen, einen Blick aus der Vogelperspektive auf das Leadership im Engagement zu werfen. In einem sehr knackigen Input tat er dies und erklärte — sozusagen nebenbei — was Ehrenamtliche in ihrer Arbeit motiviert.

Die drei großen E’s der Motivation zu guter Arbeit

Ich hatte hier bereits zehn Tipps für die Gestaltung guter Rahmenbedingungen für das Ehrenamt aufgeschrieben. Sie sollten insbesondere den Kümmerern als Richtschnur dienen und stehen insofern gleichberechtigt nebeneinander. Fragt man sich aber, was Ehrenamtliche motiviert, unentgeltliche Arbeit zu verrichten, tun sie das nicht — dann sind einige Punkte aus dieser Sammlung wichtiger als andere.

Cloud_Gute-ArbeitDie folgenden drei E’s der Motivation Ehrenamtlicher stammen aus dem Buch “Good Work”, das von ganz Großen aus der Psychologie geschrieben wurde: Howard Gardner, der Entdecker es EQ, Mihaly Csikszentmihalyi, der Entdecker des Flow und William Damon, einem der bedeutendsten Entwicklungspsychologen der USA. Die drei Forscher gingen in den 1990er Jahren der Frage nach, was Menschen zu exzellenter, sozial verantwortlicher Arbeit antreibt und was sie vielleicht auch davon abhält.

Exzellenz – der Wille, seine Arbeit gut zu machen

Ein erster Antrieb zu guter Arbeit ist der Wille, gute Leistungen zu bringen. Mit den Worten Theo Wehners: Niemand steht morgens auf und will einen schlechten Job machen! Viele gehen abends ins Bett und haben einen schlechten Job gemacht, aber das ist eine andere Frage. Ob man nämlich gute Leistungen erbracht hat oder nicht, weiß man vor allem durch das authentische Feedback der anderen. Sie sagen einem, wie gut oder schlecht man bei dem was man tut abschneidet. Und um möglichst gut abzuschneiden, sind freilich Informationen darüber wichtig, was wie und wo benötigt wird.

Ethik – der Wille, Gutes zu tun

Der zweite, ebenso wichtige Antrieb zu guter Arbeit, besteht im Wunsch sozial-verantwortlich — kurz “gut” — zu handeln. Dabei ist natürlich fraglich, was sozial verantwortlich oder gut ist und was nicht. Aus unserer immer auch moralisch gefärbten Blase betrachtet, wollen wir nicht jedem Engagierten in Deutschland und der Welt ohne Weiteres ethisch gute Absichten unterstellen. Und das müssen wir auch nicht, denn es geht hier (a) um den Antrieb zum Engagement und nicht dessen Bewertung und (b) ist auch die moralische Bewertung des Engagements eine Frage des Standpunktes. Wenn wir uns also fragen, was die zentrale Eigenschaft des jeweils moralischen Impulsgeber ist, stoßen wir früher oder Später auf die Relevanz des Engagements. Von den Kaninchenzüchtern über die Vogelbeobachter, den Helfern in der Kleiderkammer bis zu den Protagonisten von PEGIDA & Co, allesamt sind mit einiger Sicherheit davon überzeugt, dass ihr Engagement notwendig ist.

Engagement (engl.) – der Wille, eingebunden zu sein

Ein — wie ich finde — ganz zentraler Antrieb zum ehrenamtlichen Engagement ist der Wunsch, sozial eingebunden zu sein. Die englische Version von “Engagement” meint hier also nicht das ‘engagiert sein’ sondern eher das ‘engagiert werden’. Es geht hier um Gemeinschaft und Community! Und eben diese werden von geteilten Werten zusammengehalten, die auch die Grundlage für die moralische Bewertung des Engagements bilden und helfen, die tägliche Informationsflut zu filtern (“das COMPACT Magazin lese ich nicht”).

Die drei E’s möglich machen

Die drei E’s für gute Arbeit gehen also mit ausreichenden Informationen, authentischem Feedback, relevanten Aufgaben und geteilten Werten einher — zusammengefasst auch unter den drei M’s der guten Arbeit:

  • Mission — einem gemeinsamen Vorhaben, geleitet durch eine Idee, eine Vorstellung vom Künftigen (Vision) und verankert in den geteilten Wertvorstellungen.
  • Mirror — die Möglichkeit, Rückmeldungen zum eigenen Engagement zu bekommen; ganz direkt von den Hilfeempfängern oder auf der Meta-Ebene durch Kollegen.
  • Mentor — einen persönlichen Ansprechpartner für Fragen aller Art, einen Begleiter, der sich auskennt und bei Bedarf auch den Weg weisen kann.

tl;dr: Der gute Wille, mit exzellenter Arbeit einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten und dabei nicht allein zu sein, motiviert Ehrenamtliche.

Ob freiwilliges Engagement vor Ort, Event-Volunteering, Voluntourismus oder Online-Volunteering: Wer Ehrenamtlichen gute Rahmenbedingungen für ihr Engagement bieten kann, gewinnt. Und das gleich mehrfach!

  • Werbung für das freiwillige Engagement zu machen und Freiwillige für ‘seine Sache’ zu gewinnen, ist ein hartes Brot. Umso wichtiger, dass die einmal gewonnen Ehrenamtlichen dann auch bleiben.
  • Gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement wirken sich direkt auf die Zufriedenheit der Engagierten aus. Und das behalten die Freiwilligen in der Regel nicht für sich. Ein guter ‘word of mouth’ ist für die Gewinnung weiterer Engagierter schon die halbe Miete.
  • Freude am ehrenamtlichen Engagement für Hilfebedürftige ist das eine. Das andere ist das Engagement für die Organisation. Vereine brauchen engagierte Vorstände, Kassenwarte und Schriftführer und die kommen bestenfalls von der Basis. Gute Rahmenbedingungen im Engagement begünstigen Ehrenamtskarrieren.

TEST

Titel meines Inputs zum Workshop”Agiles Projektmanagement im Ehrenamt — Projekte so gestalten, dass sie GEIL sind”

Gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement

Grob gesagt, zählt alles, was die Arbeit betrifft, die freiwillig und unentgeltlich geleistet wird, zu den Rahmenbedingungen ehrenamtlichen Engagements. Dazu gehört der Umgang miteinander genauso wie die (technische) Ausstattung der Engagierten; das Maching von Teams und Tandems ebenso wie die Ausgestaltung der konkreten Aufgaben.

Etwas differenzierter freilich sehen das die Arbeitspsycholog!nnen der ETH-Zürich. Sie unterscheiden im Band “Psychologie der Freiwilligenarbeit” zwischen Motivationspotential der Aufgaben und Merkmalen des orgnisationalen Kontextes (van Schie/Güntert/Wehner 2015:135). Da in der Praxis der aller meisten Nonprofits aber beides miteinander einher geht, wollen wir bei den folgenden 10 Tipps nicht weiter auf diesen Unterschied eingehen. Vielleicht nur so viel: Die ersten fünf Tipps beziehen sich auf die Aufgaben, die folgenden dann auf die Organisation.

1. Schafft Freiräume

Ehrenamtliches Engagement hat, wie man so schön sagt, einen Eigensinn. Das heißt, unbezahlte Arbeit hat nicht nur einen ganz eigenen Sinn, sondern ist auch verdammt eigensinnig. Und eben diese Eigensinnigkeit braucht ihren Raum. Wer minutiös und im Detail vorgibt, wie eine bestimmte Aufgabe zu erledigen ist, verbaut Freiräume zum Ausprobieren! Besser ist es, die Ehrenamtlichen frei und unabhängig über das Wie ihres Engagements entscheiden zu lassen und bei Bedarf Hilfe anzubieten.

Ob es genügend Freiräume im Engagement gibt, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Meine Freiwilligenarbeit ermöglicht es mir, Initiative zu übernehmen und nach eigenem Ermessen zu handeln.

2. Bietet vielfältige Aufgaben

Freiwilliges Engagement ist eine Freizeitbeschäftigung. In der Regel engagieren sich Menschen außerhalb ihres normalen Jobs, wenn sie nicht gerade mit Hausarbeit befasst sind. Diese freie, ungebundene Zeit ist eigentlich totsterbenslangweilig — es gibt ja nichts zu tun. Deshalb wird Freizeit zumeist mit kurzweilverschaffenden und sinnstiftenden Tätigkeiten gefüllt; z.B. Fernsehen, Sportmachen, Lesen, Schreiben oder sich eben ehrenamtlich Engagieren. Wer Ehrenamtlichen nun monotone Aufgaben auferlegt, macht die Freizeitbeschäftigung Ehrenamt nicht gerade konkurrenzfähiger. Besser ist es, für Abwechslung zu sorgen.

Ob es genügend Vielfalt im Engagement gibt, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Meine Freiwilligenarbeit ist sehr abwechslungsreich.

3. Macht das Engagement wichtig

Selbstverständlich ist freiwilliges Engagement nicht nur Kurzweil! Unbezahlte Arbeit hat auch ihren ganz eigenen Sinn — für die Engagierten selbst, die Organisation, die Kommune, die Gesellschaft … Das konkrete Warum des jeweiligen Engagements muss also allen Beteiligten sonnenklar sein. Wer Ehrenamtlichen nur Aufgaben gibt, die allem Anschein nach nichts Wesentliches zum Großen und Ganzen beitragen, beraubt dem Ehrenamt diesen Eigensinn. Besser ist es, den Beitrag, den die Engagierten leisten, als bedeutsamen Teil der Sache darzustellen.

Ob das Engagement wichtig genommen wird, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Das Ergebnis meiner Freiwilligenarbeit hat großen Einfluss auf andere Menschen.

4. Gestaltet Aufgaben griffig

Oft werden Tipps und Tricks aus dem Fundraising auch für das freiwillige Engagement übernommen. Zeitspenden heißt es dann, ist ja auch nichts anderes als Geldspenden. In gewisser Weise stimmt das auch. Wer etwas spendet — ob nun Geld oder Zeit — möchte wissen, was mit seiner Spende gemacht wird. Das Ehrenamt bietet die Chance nicht nur das Große und Ganze, sondern auch die einzelnen Schritte auf dem Weg dorthin erlebbar zu machen. Wer den Engagierten dieses Erlebnis durch zu viel Rotation und Arbeitsteilung kaputt macht, beraubt das Ehrenamt dieser Chance. Besser ist es die Engagierten (bestenfalls in Teams) ihre Projekte zu Ende bringen zu lassen.

Ob die Aufgaben griffig genug sind, könnt Ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Bei meiner Freiwilligenarbeit kann ich zu Ende bringen, was ich begonnen habe.

5. Gebt Engagierten authentisches Feedback

Gamification ist ein neues Schlagwort im Engagementbereich. Gemeint ist die Gestaltung von Aufgaben als Spiel (z.B. bei Fold.it). Der Vorteil daran ist, dass die Engagierten unmittelbar aus dem System deutliche Rückmeldung darüber erhalten, wie gut oder schlecht sie dabei abschneiden. “Die Konzentration ist dabei so intensiv, dass keine Aufmerksamkeit übrig bleibt, um an andere, unwichtige Dinge zu denken …” (Csikszentmihalyi 1990: 103). Die Rede ist hier vom “Flow”, der nur mit authentischem Feedback möglich ist. Wer sich also ‘nur’ höflich bei seinen Engagierten bedankt und sich nicht traut, auch ein Wort der Kritik los zu werden, ist seine Engagierten bald los. Besser — viel besser — ist es die Aufgaben so zu gestalten, dass Rückmeldungen ‘automatisch’ und unmittelbar gegeben werden.

Ob das authentische Feedback ankommt, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Bei der Ausführung meiner Freiwilligentätigkeit kann ich leicht feststellen, wie gut ich arbeite.

6. Lebt die Werte, für die ihr steht

Ehrenamtliches Engagement ist nicht nur zweckdienliche Kurzweil. Ehrenamtliches Engagement stiftet vor allem Sinn und Gemeinschaft. Das geht aber nur, wenn die gelebten Grundwerte der Engagierten und der Organisation zusammenpassen. Setzt sich ein Verein bspw. für gerechte Bezahlung ein, schafft aber gleichzeitig reihenweise prekäre Beschäftigungsverhältnisse (400 EURO Minijob + 200 EURO Übungsleiterpauschale = 800 EURO abgabenfrei im Monat), wird das hehre Ziel “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” wohl nicht der Antrieb für das Engagement der Freiwilligen sein. Besser ist dann wahrscheinlich der Mut zur Lücke: Aufgaben, die schlicht nicht bezahlt werden können, werden dann auch nicht übernommen.

Ob diese ‘Wertekongruenz’ besteht oder nicht, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Wären die Werte der Organisation anders, würde ich mich nicht mit ihr verbunden fühlen.

7. Informiert eure Ehrenamtlichen

Ehrenamtliches Engagement wird in einem regelgebundenen Handlungssystem geleistet. Leitsätze, Guidelines und Policys sind dafür nur einige, niedergeschriebene Beispiele. Andere sind stillschweigende Vereinbarungen oder Codes, die in der Organisation ‘irgendwie’ selbstverständlich gelten. Um in diesem Handlungssystem mit Freude tätig zu sein, müssen Ehrenamtliche wissen, wie es funktioniert. Dabei gilt: Die richtigen Informationen müssen die richtigen Menschen erreichen. Wer seine Ehrenamtlichen mit allen — noch so abseitigen — Informationen versorgt, sie auffordert sich das jeweils wesentliche selbst herauszusuchen und bei Missgeschicken dann auf diesen Wust verweist (“Steht doch im Handbuch”), macht sich keine Freunde. Besser ist es bei speziellen Informationen sehr genau darauf zu achten, wie nützlich sie für das jeweilige Engagement sind.

Ob der Informationsfluss gut funktioniert, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Ich werde gut über die Dinge informiert, die für meine Freiwilligentätigkeit wichtig sind.

8. Unterstützt eure Ehrenamtlichen

Das Freiwilligenmanagement bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Freiheit und Unabhängigkeit der Engagierten auf der einen, Steuerung und Kontrolle der Resultate auf der anderen Seite. Beides sind wichtige Bestandteile guter Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement. Doch wer sich zu sehr darauf verlegt, die Produktivität der Engagierten zu optimieren, läuft Gefahr, den Eigensinn des Engagements, die einzelnen Ehrenamtlichen und die Gemeinschaft, die sie bilden, aus dem Blick zu verlieren — mit langfristig fatalen Folgen. Besser ist es, die Autonomie der Engagierten zu erhalten und zu fördern; auch auf die Gefahr hin, dass gute Resultate etwas länger auf sich warten lassen.

Ob ihr von euren Ehrenamtlichen als hilfreiche Ansprechperson wahrgenommen werdet, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Meine Ansprechperson ermuntert mich, Fragen zu stellen.

9. Achtet auf den Anerkennungs-Mix

Anerkennung ist die Essenz freiwilligen Engagements. Je nachdem, wie Anerkennung und Wertschätzung gelebt wird, verändert sich der Modus des Miteinanders. Während die Anerkennung seitens der Organisation vor allem auf die langfristige Bindung von Ehrenamtlichen wirkt, motiviert die Anerkennung aus dem privaten Umfeld der Freiwilligen sowie die Anerkennung von Seiten der Adressaten des Engagements die Ehrenamtlichen unmittelbar. Sich also nur auf ein wohlwollendes privates Umfeld und dankbare Hilfeempfänger zu verlassen, ist eine ebenso schlechte Idee, wie die Beschränkung auf das institutionalisierte Dankeschön des amtierenden Obersten beim Helferfest. Besser ist es einen Anerkennuns-Mix zu brauen, in dem man sich einen guten Ruf in der Öffentlichkeit erarbeitet, den Adressaten des Engagements deutlich macht, dass es sich um Freiwillige handelt und auch das Helferfest, die Geburtstagsgrüße und Jubiläen nicht vergisst.

Ob euer Anerkennungs-Mix gut ist, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgenden Aussagen zustimmen:

Meine Freiwilligenarbeit wird in meinem privaten Umfeld geschätzt.

Meine Freiwilligenarbeit wird von [z.B. ‘den Patienten’] geschätzt.

Meine Freiwilligenarbeit wird von den Mitarbeitenden meiner Organisation geschätzt.

10. Entwickelt eure Ehrenamtlichen

Ehrenamtliches Engagement ist sehr vielfältig — kein Mensch gleicht dem anderen. Das ist im Ehrenamt insofern wichtig, als es kein Schema F gibt, mit dem ihr allen gerecht werden könnt. Von Typen und Stilen der Ehrenamtlichen abgesehen sind auch ihre Interessen und Perspektiven unterschiedlich. Den einen ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung wichtig, den anderen die Bedeutung ihres Engagements und wieder andere wollen mit ‘ihrer Organisation’ etwas bewegen. Mit der Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für das jeweils individuelle Engagement lassen sich hier Weichen stellen:

  • Um einmal gewonnene Ehrenamtliche zu halten, sind Vielfalt, Wertekongruenz, Informationsfluss und Anerkennung aus dem privaten Umfeld von besonderer Bedeutung. Wenn man so will, sind das die Basics, ohne die es gar nicht geht.
  • Für den Spaß im Engagement wiederum sind Vielfalt, Wichtigkeit, authentisches Feedback, Informationsfluss, verlässliche Ansprechpersonen sowie Anerkennung und Wertschätzung aus dem privaten Umfeld wichtig.
  • Und für Ehrenamtskarrieren — bzw. das Engagement für die Organisation — sind Freiräume, Wertekongruenz, Informationsfluss und Anerkennung vonseiten der Organisation und ihren Mitarbeitenden von besonderer Bedeutung.

Ob eure ‘Personalentwicklung’ im Ehrenamt Früchte trägt, könnt ihr ganz einfach rausfinden. Fragt eure Ehrenamtlichen, inwieweit sie folgender Aussage zustimmen:

Ich kann mich in meiner Freiwilligentätigkeit voll entfalten

Tschakka — Versuch einer Zusammenfassung

Gute Rahmenbedingungen sind im freiwilligen Engagement sehr wichtig, um einmal gewonnene Freiwillige zu halten, ihnen Spaß und Freude in ihrem Engagement zu bieten und Ehrenamtskarrieren in der Organisation zu ermöglichen. Wenn ihr euch einmal vergegenwärtigt, wie viele Gedanken ihr euch darum macht, wie ihr Ehrenamtliche gewinnen könnt und wie lange sich diese Ehrenamtlichen dann in eurer Organisation engagieren, stimmt ihr mir sicher zu, dass man sich eigentlich noch sehr viel mehr um gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement kümmern müsste. Aber nicht nach Standardschema F!

Die 10 Tipps für gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement stammen aus der Arbeitspsychologie. Sie sind — bitte berichtigt mich, wenn ich mich irre (!) — nützlich. Allerdings erklären sie in der Studie von Susan van Schie, Stefan T. Güntert und Theo Wehner (s.o.) nur etwa ein Viertel der Varianz im Datenmaterial. Das heißt der Effekt, den zum Beispiel ein guter Informationsfluss auf die Bindung von Ehrenamtlichen hat (das könnt ihr ganz einfach herausfinden …), ist für sich allein genommen recht gering. Das liegt daran, dass so nur direkte Wirkungszusammenhänge untersucht werden. Die restlichen drei Viertel der Varianz erklären sich dementsprechend anders. Im Klartext bedeutet das, dass es sehr viel Gestaltungsspielraum gibt, was sowohl vermittelnde Prozesse, wie zum Beispiel die Art und Weise des Miteinanders (Familiär, Freundschaftlich, Kollegial …) als auch zusätzliche Merkmale (wie vielleicht Gerechtigkeit und Solidarität im Engagement) betrifft. Langweilig wird’s im Freiwilligenmanagement also nicht.

tl;dr: 10 Tipps, die helfen, gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement zu schaffen

[social_share style=”bar” align=”horizontal” heading_align=”inline” text=”10 Tipps, die helfen, gute Rahmenbedingungen im freiwilligen Engagement zu schaffen” heading=”” facebook=”1″ twitter=”1″ google_plus=”1″ linkedin=”1″ pinterest=”1″ link=”https://hannes-jaehnert.de/wordpress/2016/01/17/gute-rahmenbedingungen-im-freiwilligen-engagement-10-tipps-aus-der-arbeitspsychologie/” /]

Reading time: 10 min
Page 1 of 3123